Künstlerische Leitung

 

 

INTENDANZ / REGIE

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Alexander Warmbrunn, geb. in Göppingen, ist als Intendant für die künstlerische Gesamtverantwortung der Festspiele zuständig. Nach seinen theater-spezifischen Ausbildungen u.a. am Theater Ulm und dem Studium zum Diplom-Kulturdesigner wirkte er unter anderem als künstlerischer Leiter und Regisseur bei zahlreichen regionalen und internationalen Produktionen. Seine Regiearbeiten waren u.a. beim Theater Hameln, Theater Aschaffenburg, Theater Zug zu sehen. Er ist zudem Absolvent des internationalen Intendanten-Studienganges „Arts Administration“ der Universität Zürich. Seit 2006 inszeniert er die Produktionen der Staufer Festspiele in Göppingen, 2008 auch in Koproduktion mit den Burgfestspielen Monschau (Aachen). Im Sommer 2009 war er mit Nürnbergs GMD Marcus Bosch als Leiter des Festspielbetriebs für die  Opernfestspielen Heidenheim verantwortlich. Alexander Warmbrunn zudem war er am Opernhaus Zürich engagiert. Seit der Spielzeit 2010/11 leitet er als Intendant das Stadttheater Lindau, ist Jury-Mitglied bei Gesangswettbewerben, leitet Meisterkurse für junge Sänger und ist tätig als Dozent für Kulturmanagement an der Universität Zürich. Nach dem Vogelhändler (2006), Eine Nacht in Venedig (2008) und der Fledermaus (2010), wird er in dieser Spielzeit wieder die Inszenierung des Vogelhändlers übernehmen.

 

MUSIKALISCHE LEITUNG

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Die gefragte Dirigentin und Liedbegleiterin, die seit vielen Jahren als Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Stuttgart unterrichtet, ist regelmäßig für die Internationale Bach-Akademie Stuttgart tätig. Die Korrepetition von Meisterkursen gehört dort ebenso wie die Begleitung von A Cappella-Proben und die Leitung des Chores der Bachwoche zu ihren Aufgaben.

Sie arbeitete u.a. mit Arleen Augér, Anna Reynolds, Edith Wiens, Andreas Schmidt, Scot Weir, Wolfgang Schöne (Gesang); Helmuth Rilling, John Eliot Gardiner, Zubin Metha, Gabriel Feltz und Hans-Christoph Rademann (Dirigieren). Als langjährige Pianistin im Orchester der Stuttgarter Philharmoniker konnte Sabine Layer mit unterschiedlichsten Dirigenten konzertieren und viel Erfahrung sammeln. Sie gab Liederabende u.a. mit Melanie Diener, Petra Labitzke, Ulrike Sonntag, Bernhard Jäger-Böhm, Thomas Pfeiffer und Wolfgang Schöne.

Im Rahmen der CD-Reihe „Chorsingen leicht gemacht“ (Peters Verlag), die als professionelle Einstudierungshilfe weltweit Verbreitung findet, hat Sabine Layer die Klavierauszüge sämtlicher gängiger Oratorien eingespielt.

Seit Mai 2000 leitet sie neben anderen Chören im Stuttgarter Raum den Philharmonischen Chor Esslingen (ca. 100 aktive Mitglieder). Neben Oratorienliteratur aus allen Epochen wagt sich der Chor immer wieder an ausgefallene A Cappella- Programme, die Sabine Layer konzipiert, so z. B. „4 Elemente – Feuer, Wasser, Luft, Erde“ im Juni 2013 oder „STIMME.PUR.“ im April 2015.

Im Jahre 2012 wurde Sabine Layer zur musikalischen Leiterin der Staufer Festspiele Göppingen berufen, wo sie im Rahmen der letzten Spielzeit im Sommer 2014 sechs Vorstellungen der Operette „Der Zigeunerbaron“ (Johann Strauss) vor über 10.000 begeisterten Zuschauern dirigierte.

Daneben ist Sabine Layer Seminardozentin sowie Autorin chorspezifischer Fachartikel.

 

BÜHNENBILD

Der in den Niederlanden geborene Karel Spanhak studierte an der Kunstakademie in Amsterdam und Enschede. Während der Studienzeit arbeitet er beim Holland Festival, Opera Forum und beim Nederlands Danstheater. Es folgten feste Engagements als Bühnen- und Kostümbildner in Wilhelmshaven, Baden-Baden und Osnabrück sowie Engagements als Ausstattungsleiter in Trier, St. Gallen und Freiburg. Seit 2002 arbeitet er in Deutschland und in der Schweiz auch fürs Fernsehen und als Gast am Staatstheater Saarbrücken, Staatstheater Wiesbaden, Theater Bielefeld, Osnabrück, Baden-Baden, Ulm, Münster und Rotterdam.

2004 belegte Karel Spanhak bei einer Kritikerumfrage der NRW-Theaterzeitschrift „Theater Pur“ den ersten Platz in der Kategorie Ausstattung mit einem Bühnenbild am Theater Hagen für die Oper „Die unendliche Geschichte“ von Siegfried Matthus. Für seine herausragenden Leistungen als Bühnenbildner erhielt Karel Spanhak den Vorstandspreis der INTHEGA für das Jahr 2008.

Karel Spanhak hat bereits 2008 für „Eine Nacht in Venedig“ und 2010 für „Die Fledermaus“ die Bühnenbilder der Staufer Festspiele gestaltet.

www.spanhak.de 


KOSTÜMBILD

kirnZunächst absolvierte Michaela Kirn eine Ausbildung zur Damenschneiderin. Im Anschluss wurde sie an die Württembergische Landesbühne (WLB) nach Esslingen und an das Landes Theater Tübingen (LTT) in Tübingen als Schneiderin und später als Assistentin des Gewandmeisters engagiert. Nach ihrem Gewandmeisterstudium an der Fachhochschule Hamburg, legte sie dort die Gewandmeisterprüfung ab. Bis zu Ihrer Babypause war Michaela Kirn seit 1989 Leiterin der Kostümabteilung des Ulmer Theaters. Festspielerfahrung sammelte die Kostümbildnerin bei den Festspielen in Wunsiedel.

Als Kostümbildnerin stattete sie folgende Produktionen aus. "Die Schneekönigin" , "Jedermann"  (Mainfrankentheater Würzburg) , "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" (Theater Tier). Für die Opernfestspiele Heidenheim übernahm sie 2008/09 die Kostümproduktionen für die Opern "Der Freischütz" und "Der Vampyr".


 

CHOREOGRAPHIE

Marga Render (Choreographin) absolvierte ihre tänzerische Ausbildung in Paris und war danach als Tänzerin u.a. bei der Modern Jazz Company „Schnei Olamot“ in Israel, der „Jazz Aix Dance Company“, am Stadttheater Aachen und am „Das Da Theater“ engagiert. Sie arbeitet als Choreographin für TV-Produktionen, Kulturelle Veranstaltungen und Theaterproduktionen: u.a. choreographierte sie für verschiedenste Theater „Die Zauberflöte“, „Motortown“, „Die lustige Witwe“, „Aida“, „Der kleine Horrorladen“, „Der Diener zweier Herren“, „I love you, your perfect, now change“, „Ein Sommernachtstraum“, „Linie1“, „Die drei von der Tankstelle“, „Die Fledermaus“, „Der Mann von la Mancha“, „Willkommen im Paradies“, „Buntes Republik“ „ Blue Jeans“ uvm.